Was tut sich in der Wirtschaft

von Albert Kirchmeyr


Online seit: 30.01.2018



Am 30.01.2018 trat der Wirtschaftsausschuss der Stadt Schwaz zusammen, um die Projekte für den Start ins Jahr 2018 zu besprechen. Erfreulicherweise wird nun auf Antrag von BISS die Befüllung der Transparenzdatenbank, im Hinblick auf die Förderungen beim Gemeinderat beantragt. Dies stellt einen ersten Baustein in Richtung transparente Gemeinde dar. Leider sind derzeit auf der neu ausgeschriebenen Homepage der Stadt keine weiteren Transparenzoffensiven geplant, aber wir bleiben an dem Thema dran!

Berichte SMS GmbH und Wirtschaftsreferent

Die BH Schwaz sieht eine Beschallung der Gastgärten in Schwaz weiterhin kritisch, deshalb bleibt diese bis auf Weiteres untersagt.

Im Bereich des Verkehrs wird der Fahrplan der Citybusse gerade evaluiert und eine Anbindung an die großen Arbeitgeber erarbeitet. Auch diese Idee stammt aus der Feder von BISS und könnte die lokale Parkplatznot etwas entschärfen. Im Sommer wird wieder ein Sightseeingbus geführt, welcher auch die Burg Freundsberg 2 mal pro Tag anfahren soll.

Die SMS GmbH und das Saalmanagement blicken auf 280 Veranstaltungstage 2017 zurück und bilanzieren erfreulicherweise mit Minderausgaben von 40.000 EUR und Mehreinnahmen von 100.000 EUR. Die Vorlage der Bilanz ist im nächsten Ausschuss geplant.

In der Innenstadt steht ein Umzug des Weltladens im Raum, dieser könnte von der Innsbruckerstraße in die Franz-Josef-Straße kommen. Für die Innsbruckerstraße würde dies leider wieder einen Leerstand bedeuten, der allerdings in der Franz-Josef-Straße geschlossen würde.

Für den Tourismus wird seitens des TVB mit erheblichen Mitteln eine Gästekarte implementiert, die technisch aufwändig gestaltet einen One-Stop-Shop für heimische Attraktionen bieten soll. Ob sich das Investment auszahlt wird nach diesem Jahr evaluiert.

Für Sprengkraft sorgte dann ein Antrag im Bereich des Potentialflächenmanagements. Seit mehreren Monaten wurde versucht in der angemieteten Liegenschaft „Cafe Heiss“ einen Co-Working Space unterzubringen. Nach den gescheiterten Verhandlungen mit den Interessenten aus Schwaz, wollte ein Innsbrucker Unternehmer, die Liegenschaft als Gemeinschaftsbüro in sein Portfolio aufnehmen.
Der Antrag hierzu lautete auf Übernahme von 35.000 EUR Instandhaltungskosten und Mietfreiheit für 12 Monate. Dies sorgte nicht nur bei Albert Kirchmeyr für Stirnrunzeln, sondern auch bei den Mandataren der anderen Fraktionen. „Ich sehe für den Unternehmer keinerlei unternehmerisches Risiko, dieses wird einfach an die Stadt ausgelagert. Es ist den anderen Unternehmern gegenüber unfair, dieses Objekt auf Allgemeinkosten zu sanieren und dann mietfrei für 12 Monate einem Testbetrieb zuzuführen, allem voran, hat die Stadtgemeinde auch nur noch einen 2 Jahre laufenden Mietvertrag am Objekt.“, fasst Albert Kirchmeyr die Problematik zusammen.

Der Antrag wurde nach 2 stündiger Diskussion wieder an Herrn Jenewein vom Potentialflächenmanagement zurückgewiesen und soll neu verhandelt werden. Ziel ist es, dass der Eigentümer die Instandsetzung übernimmt und die Stadt dafür einen höheren Mietpreis bezahlt, der sukzessive an den Mieter übergeben wird. Eine Förderung für die eingemieteten Start-ups soll erarbeitet werden. Der Gesamtpunkt kommt dann wieder in den Wirtschaftsausschuss und wird nicht in den Stadtrat übergeben, dieses Versprechen konnte Martin Wex abgerungen werden.

In Summe konnten wir also erst Schritte in Richtung Transparenz vereinbaren und die Geldverwendung im Bereich der Wirtschaftsförderung hinterfragen. Wir bleiben dran.

#BISS #SchwazBesser #DeineStadt


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